Ablauf der Betriebsanlagengenehmigung
Vom Erstgespräch bis zum Bescheid.
Sechs Phasen, sechzehn Wochen im typischen Fall. Hier steht, was in jeder Phase passiert, was Sie am Ende davon in der Hand halten und was wir von Ihnen brauchen, damit es weitergeht.
Erstgespräch
Vorhaben, Objekt, Zeitrahmen
Aufmaß vor Ort
Bestandsaufnahme, Fotos, Technik
Planung & CAD
Grundriss, Schnitte, Haustechnik
Unterlagen & Einreichung
Betriebsbeschreibung, Beilagen, Abgabe
Behördenverfahren
Prüfung, Verhandlung, Auflagen
Bescheid & Umsetzung
Auflagen abarbeiten, Fertigstellung
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Die Wochenangaben sind Richtwerte aus typischen Projekten, keine Zusage. Umfang der Anlage, Vollständigkeit der Unterlagen und Auslastung der Behörde verschieben den Plan in beide Richtungen.
Erstgespräch
Sie schildern das Vorhaben: welches Objekt, welche Betriebsart, welcher Zeitrahmen, was bereits vorliegt. Wir sagen Ihnen, welches Verfahren voraussichtlich zutrifft, welche Unterlagen gebraucht werden und wo die kritischen Punkte liegen.
- Sie bekommen: eine erste Einschätzung und ein Pauschalangebot.
- Wir brauchen von Ihnen: Adresse des Objekts, geplante Betriebsart, Öffnungszeiten, vorhandene Pläne oder Bescheide.
Aufmaß vor Ort
Wir kommen ins Objekt und messen auf: Räume, Höhen, Öffnungen, Schächte, Kamine, bestehende Anschlüsse. Dazu eine Fotodokumentation des Ist-Zustands. Wenn es Bestandspläne gibt, prüfen wir sie gegen die Wirklichkeit; sie stimmen erfahrungsgemäß selten.
- Sie bekommen: einen maßhaltigen Bestandsplan als PDF und CAD-Datei.
- Wir brauchen von Ihnen: Zugang zum Objekt, idealerweise auch zu Keller, Dach und Technikräumen.
Planung & CAD
Aus dem Bestand wird der Entwurf: Grundriss, Küchenzeile, Sitzplätze, Fluchtwege, Sanitär- und Personalräume, Lüftungsführung. Wir stimmen die Varianten mit Ihnen ab, bis Betrieb und Genehmigungsfähigkeit zusammenpassen, nicht umgekehrt.
- Sie bekommen: Einreichplan, Schnitte, Möblierungs- und Fluchtwegplan.
- Wir brauchen von Ihnen: Geräteliste der Küche, gewünschte Sitzplatzzahl, Betriebszeiten, Personalstand.
Unterlagen & Einreichung
Betriebsbeschreibung, Anlagenverzeichnis, Beilagen und Pläne werden zu einem vollständigen Einreichkonvolut zusammengestellt und bei der örtlich zuständigen Behörde abgegeben. Vor der Abgabe läuft eine Vollständigkeitsprüfung. Eine fehlende Beilage kostet in der Praxis mehr Zeit als die gesamte Planung.
- Sie bekommen: das komplette Einreichkonvolut als PDF und die Eingangsbestätigung.
- Wir brauchen von Ihnen: Gewerbeanmeldung bzw. -berechtigung, Grundbuchs- oder Mietunterlagen, Zustimmung der Eigentümerseite.
Behördenverfahren
Die Behörde prüft, holt Sachverständige bei und lädt in der Regel zu einer Verhandlung mit Ortsaugenschein. Wir sind dabei, beantworten technische Fragen und reichen nach, was verlangt wird. Diese Phase ist die einzige, deren Dauer wir nicht steuern können, nur ihre Vorbereitung.
- Sie bekommen: Protokolle, Zwischenstände und eine klare Ansage, wenn etwas von Ihnen gebraucht wird.
- Wir brauchen von Ihnen: Erreichbarkeit für den Verhandlungstermin.
Bescheid & Umsetzung
Der Bescheid kommt mit Auflagen. Wir übersetzen ihn in eine Liste: was ist vor Betriebsaufnahme zu tun, was laufend, was ist nachzuweisen. Wo Ausführungspläne oder Anpassungen nötig sind, zeichnen wir sie.
- Sie bekommen: eine Auflagenliste in Klartext und die Pläne für die Umsetzung.
- Wir brauchen von Ihnen: nichts mehr, außer einem Eröffnungstermin.
Reden wir über Ihr Objekt.
Schicken Sie uns ein paar Eckdaten. Sie bekommen innerhalb eines Werktags eine Einschätzung, was zu tun ist und was es kostet.